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Erfolg für die Schützen: Traditionelles Vogelschießen auf großen Königsadler gerettet

Oskar Burkert setzt sich für Erhalt des Königsadlers in NRW einDer heimische Landtagsabgeordnete Oskar Burkert freut sich mit den Schützen, dass die Tradition des Vogelschießens in der bisherigen Form beibehalten werden kann. Mit der am 13. März vorgenommenen Änderung der Schießstandsrichtlinie vom 23.10.2012 hat das Bundesministerium des Innern entschieden, dass auch künftig auf Königsadler mit einer Materialdicke von bis zu 15 cm geschossen werden darf.

„Der gemeinsame Einsatz von Schützen und Politik hat sich gelohnt“, ist Oskar Burkert froh, dass nun Rechtssicherheit besteht und alle Schützenfeste wie gewohnt ausgerichtet und gefeiert werden können. Burkert hatte bereits am 12. März nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin mitgeteilt, dass mit einer kurzfristigen positiven Nachricht aus dem Bundesinnenministerium gerechnet werden könne.

Die Schießstandsrichtlinie vom 23.10.2012 war das Ergebnis der Abstimmung eines Expertenvorschlages, der von der Deutschen Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen e.V. unter Einbindung von maßgeblichen Verbänden und von Spezialisten der Bundespolizei erarbeitet wurde. Ziel der Änderung der Schießstandrichtlinie durch die Experten war eine Erhöhung der inneren und äußeren Sicherheit eines Schießstandes.

Die Verantwortlichen vieler Schützenvereine hatten darauf hingewiesen, dass insbesondere die Regelungen zur Dicke der Ziele für Vogelschießstände zu praktischen Problemen führen. Mit der jetzt vorgenommenen Änderung soll ein angemessener Ausgleich der Interessen zwischen Sicherheit und Traditionspflege hergestellt werden, erklärt das Bundesinnenministerium.

Das Ministerium weist außerdem darauf hin, dass die Abmessungen des Geschossfangs und damit die vorgegebene maximale Größe der Vogelziele mit der Schießstandrichtlinie von 2012 nicht verändert wurden. Die Forderung zur Verwendung von weichem Holz und der Verzicht auf jegliche Metallteile bestanden auch schon seit 1995.

Um den Interessen der Brauchtumspflege und der Sicherheit auch in Zukunft gleichermaßen Rechnung tragen zu können, wird das Bundesministerium des Innern bis Ende 2014 die in der Schießstandrichtlinie angegebenen Vorgaben zu den Zielen für Vogelschießstände in enger Abstimmung mit den Betroffenen, der Wissenschaft und der für das Waffenrecht zuständigen obersten Landesbehörden evaluieren. 


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