header_burkert_5.jpg
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Oskar Burkert zu den Zahlungsrückständen bei Hausärzten:

Ministerium muss Rechtsaufsicht wahrnehmen

Seit längerem häufen sich Beschwerden von Hausärzten, dass ihre erbrachten Leistungen oft viel zu spät oder fehlerhaft bezahlt werden. Nach Angaben der Hausärzteverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe sei es dadurch zu Zahlungsrückständen im zweifachen Millionenbereich gekommen, die für einige Hausärzte existenzbedrohend seien.

Auch die Krankenkassen sind mit dem bisherigen Vertragssystem nicht zufrieden. Dazu erklärt Oskar Burkert, Gesundheitsexperte der CDU-Landtagsfraktion:

 

„Dass das zentrale Nervensystem der gesundheitlichen Versorgung zurzeit selbst krankt, ist ein echtes Problem für alle Patienten in Nordrhein-Westfalen. Wenn es wirklich so ist, dass Hausärzte die erbrachten Leistungen erst mit großem zeitlichem Verzug erstattet bekommen und sich die Krankenkassen ihrerseits mit teils kompliziertem Vertragswerk konfrontiert sehen, braucht es dringend ein Eingreifen von Seiten der Politik.

 

Ministerin Steffens hätte längst im Rahmen ihrer Rechtsaufsicht darauf hinwirken müssen, dass die Probleme geklärt werden und beide Seiten eine gangbare Lösung erzielen. Stattdessen hält sich das zuständige Ministerium aber völlig bedeckt. Die CDU-Fraktion wird daher einen Bericht des Ministeriums einfordern, um zu klären, ob dem Ministerium die Problematik überhaupt bekannt ist und ob es im Rahmen der Rechtsaufsicht auf eine Lösung drängen wird.

 


© Oskar Burkert 2017 Erstellt mit dem CDU-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND