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Notrufmöglichkeiten von Gehörlosen und Gebärdenden

Mit einer Kleinen Anfrage hat der Pflegebeauftragte der CDU-Landtagsfraktion Oskar Burkert die Landesregierung zu den Notrufmöglichkeiten für gehörlose beziehungsweise gebärdende Bürgerinnen und Bürger befragt. Aus der Antwort die Burkert auf seine Kleine Anfrage erhalten hat, geht hervor, dass die Landesregierung kein Konzept zur Verbesserung der Notrufsituation von Gehörlosen und Gebärdenden hat. Burkert betont: „Die Antwort der Landesregierung ist unbefriedigend, sieht sie sich doch aktuell nicht in der Lage eine kürzere Notfallkette für gebärdende und gehörlose Menschen anzubieten“ 

 

Der Verband VGKU weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass es nach seiner Kenntnis durch fehlende Notrufmöglichkeiten, wie z.B. durch Apps oder einen SMS-Notruf bereits Todesfälle gegeben hätte.

Es gibt bis heute keine Möglichkeit per SMS Hilfe zu rufen und auch die Einführung einer Notruf-App ist bisher nicht erfolgt. Die technischen Voraussetzungen für eine Notfall-App sind vorhanden und vom Handy aus einsetzbar. Gehörlose Menschen sind, laut Ministerium, darauf angewiesen einen Notruf ausschließlich per Fax abzusetzen. „In Wald oder Flur führt jeder gehörlose Mensch natürlich einen PC/Laptop samt Drucker mit“, so Burkert. In der Expertenanhörung zum Gesetz zur Stärkung der Sozialen Inklusion in NRW wies Oskar Burkert erneut auf diese Problematik hin. Burkert fordert, dass in den § 8 des Gesetzes zur Barrierefreien Kommunikation die Möglichkeit zum Notruf per App oder SMS verankert wird. Auch der Vertreter des Verbandes der Gehörlosen pflichtet Burkerts Forderung nach einer Verankerung dieser Möglichkeiten im Gesetz zu.


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